Wir bieten folgende ergotherapeutischen Fachbereiche an:

Neurorehabilitation, Handrehabilitation, Pädiatrie, Jugendpsychiatrie, Arbeitsrehabilitation, Geriatrie und Psychiatrie.

Ergotherapie findet auch in Schule, Spital, Altersheim, zu Hause und am

Arbeitsplatz statt.

„Ergotherapie stellt die Handlungsfähigkeit des Menschen in den Mittelpunkt. Sie trägt zur Verbesserung der Gesundheit und zur Steigerung der Lebensqualität bei. Sie befähigt Menschen, an den Aktivitäten des täglichen Lebens und an der Gesellschaft teilzuhaben.“
Ergotherapie Verband Schweiz, www.ergotherapie.ch

 

Neurorehabilitation

Die Ergotherapie begleitet Klient*innen mit neurologischer Diagnose (wie z.B. Schlaganfall, Schädel-Hirn-Trauma, Morbus Parkinson, Multiple Sklerose) beim Wiedererlangen von Selbständigkeit, Sicherheit, Kompetenz und Selbstwirksamkeit bei alltäglichen Aufgaben der Körperpflege, Selbstversorgung, im Haushalt, beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, bei der elektronischen Kommunikation, der Zeitplanung, der Orientierung und Fortbewegung drinnen und in öffentlichen Räumen, beim Durchführen oder Finden von Freizeitaktivitäten, beim Pausenmanagement und beim Ausgleich von Aktivität und Schlaf. 

Handrehabilitation

Die Ergotherapie begleitet Klient*innen mit Verletzungen/Erkrankungen der oberen Extremität /Hand oder rheumatischen Diagnosen zurück zu Arbeit, Alltagsaktivitäten und Freizeit. Nach einem Unfall oder einer Erkrankung mit einer Schmerzthematik finden wir gemeinsam Lösungen und überlegen uns Anpassungen, welche bei unkompliziertem Einsatz die gewünschten und geforderten Aktivitäten ermöglichen. 
Der Therapiefokus setzt bei der Behandlung von der Beweglichkeit, des Kraftaufbaus, der Koordination und der Selbstwahrnehmung an. Wir legen Wert auf Schmerzedukation und fördern die Selbstwirksamkeit auch bei einer zusätzlichen psychiatrischen Diagnose.

 
 

Pädiatrie

Die Ergotherapie begleitet Kinder und Jugendliche mit angeborenen oder entwicklungsbedingten Verzögerungen und Auffälligkeiten (z.B. ADHS, Autismusspektrumsstörungen, neurologische Erkrankungen), um die Kinder in ihren nächsten Entwicklungsschritten zu unterstützen und diese einzuleiten. Durch den Erwerb neuer Fertigkeiten oder durch Kompensation erweitert das Kind seine Handlungsfähigkeit bei Aktivitäten und sozialem Kontakt zuhause, im Kindergarten, in der Schule oder der Ausbildung. Das bedeutet für das Kind eine Stärkung an Selbstkompetenz, der Frustrationstoleranz und des Vertrauens in die eigenen Fähigkeiten und das Erlernen und Festigen neuer Lernstrategien. In der Pädiatrie ist uns eine enge Zusammenarbeit mit allen beteiligten Fachpersonen und Familienangehörigen sehr wichtig.

 

Kinder-&Jugendpsychatrie

In der Krisensituation und Ausnahmesituation braucht es Freiräume, damit die Jugendlichen ihre Bedürfnisse oder Wünsche ausdrücken und neue Möglichkeiten der Kommunikation finden und etablieren können. Die Ergotherapie legt den Fokus auf der Stabilisierung der Persönlichkeit, damit der/die Jugendliche sich wieder als selbstwirksam und aktiv erlebt. Bei Emotionsregulationen gilt es neue Kanäle zu erproben und diese Errungenschaften in der Familie, der Schule und in der Ausbildung auszuprobieren. Eine Gruppentherapie ermöglicht das Üben von sozialen Fertigkeiten, das Erleben und Einordnen von sozialem Kontakt und der Steigerung von Motivation für die Freizeitgestaltung und Schule/Lehre/Studium.

Arbeitsrehabilitation

Die Ergotherapie begleitet Klient*innen mit unterschiedlichen Diagnosen (wie z.B. neurologischen oder psychiatrischen Diagnosen, nach Handverletzungen) zurück an den angestammten Arbeitsplatz. Dazu arbeiten wir mit den direkt betroffenen Klient*innen und den Angehörigen, den Arbeitgebenden, Mitarbeitenden und Vertretern der Sozialversicherungen zusammen. 
Gemeinsam erarbeiten wir Vorschläge zum geeigneten Aufgabenfeld beim therapeutischen Arbeitsversuch, zum Pensum und zur Arbeitsumgebung. 
Wir führen Arbeitsplatzabklärungen und –anpassungen durch und evaluieren regelmässig mit allen am therapeutischen Arbeitsversuch beteiligten Personen. 

 

Geriatrie

Die Ergotherapie begleitet ältere Menschen im Wiedererlangen einer möglichst grossen Selbständigkeit und Lebensqualität in den Aktivitäten des täglichen Lebens, der Freizeit und der sozialen Partizipation. Im Alter kann es aufgrund des natürlichen Alterungsprozesses und möglicher Diagnosen zu Schwierigkeiten kommen, sich selbst und anderen gegenüber Sorge zu tragen, sein Zuhause aufzuräumen, aus dem Haus zu gehen oder bei einem Bankomaten Geld abzuheben. Es können Ängste auftreten und das Gefühl, die Kontrolle über seine Zukunft zu verlieren. In der Ergotherapie trainieren die Klient*innen für sie alltagsrelevante körperliche, kognitive, emotionale und soziale Fähigkeiten: Sie werden auch beraten in der Anschaffung von Hilfsmitteln zur Vereinfachung des Alltags, oder trainieren das sichere Benutzen von öffentlichen Verkehrsmitteln und Lösen von Fahrkarten am Automaten.

 
 

Psychiatrie

Die Ergotherapie befähigt Menschen, die aufgrund einer psychischen Erkrankung oder einem Unfall in ihrer alltäglichen oder beruflichen Handlungsfähigkeit eingeschränkt sind und ihre Aktivitäten nicht mehr befriedigend gestalten können. 
In der Ergotherapie erfahren die Klient*innen die Möglichkeit, sich wieder handelnd zu erleben und dass es ihnen gelingt, wichtige soziale Beziehungen zu gestalten. Sie können persönliche Fähigkeiten entdecken oder neu erleben und wieder Vertrauen in ihre Handlungsfähigkeit gewinnen. Darauf basierend nehmen sie für sich bedeutsame Tätigkeiten in der Selbstversorgung, Arbeit oder Freizeit wieder auf.